Focus Ärzteliste 2016: Auch in diesem Jahr ist Priv.-Doz. Dr. med. Ogon wieder als Spezialist aufgeführt

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Erneut wurde Priv.-Doz. Dr. med. Ogon in der Focus Ärzteliste 2016 als ausgesuchter Spezialist im Bereich der Schulterchirurgie aufgeführt.
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Hyaluronsäure/ACP

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Gelenk, Knorpel und Gelenkschmiere

In einem Synovialgelenk sind die einander gegenüber liegenden Enden der Knochen in eine Kapsel eingeschlossen. Die Gelenkkapsel wird von einer zähen Flüssigkeit ausgefüllt, die Synovialflüssigkeit oder Gelenkschmiere. Innen wird sie von der so genannten Synovialmembran ausgekleidet. Die Knochenenden werden von dem glatten und sehr widerstandsfähigen Gelenkknorpel bedeckt.

Die Ernährung dieses Knorpelgewebes erfolgt ausschließlich durch die Synovialflüssigkeit. Diese wird von der Synovialmembran produziert. Zur optimalen Verteilung im Gelenk ist eine ausreichende Bewegung notwendig. Nur eine gute Ernährungssituation des Knorpels sichert dessen ausreichende Elastizität. Somit Widerstandsfähigkeit gegenüber Abrieb und damit Verschleiß.

Was bewirkt die Synovialflüssigkeit, und welche Rolle spielt die Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist die wichtigste Komponente der Synovialflüssigkeit. Sie wirkt als Stoßdämpfer, Distanzhalter, Schmiermittel und Filter.

  • Sie ist ein Stoßdämpfer und schützt auch dadurch den Knorpel vor dem Verschleiß.
  • Sie hält die Gewebe auf Distanz und schützt die Knorpeloberflächen vor dem Verschleiß durch Abrieb.
  • Sie schmiert das Gelenk und trägt dazu bei, dass es sich leicht und frei bewegen kann.
  • Sie wirkt wie ein Filter, der Nährstoffe zum Knorpel lässt, jedoch den Zugang schädlicher Zellen und Substanzen unterbindet.

Was geschieht bei der Arthrose?

Die Arthrose ist die typische Abnutzungs- und Verschleißerscheinung von Gelenken.

Der Gelenkknorpel wird allmählich abgerieben und verliert seine Elastizität. Als Folge wird der Knorpel weniger belastbar und erfüllt nicht mehr in vollem Umfang die Schutzfunktion für die darunter liegenden Knochenstrukturen. Einmal zerstörtes Knorpelgewebe kann nicht durch neu gebildetes Gewebe ersetzt werden. Dies ist für das Verständnis der Arthrose, ihr Fortschreiten und ihre Vorbeugung sehr wichtig.

Aber auch die Hyaluronsäure in der Gelenkschmiere unterliegt einigen Veränderungen. Sie wird ständig abgebaut und wieder neu gebildet. Normalerweise besteht ein Gleichgewicht zwischen dem Abbau der alten und der Produktion neuer Hyaluronsäure. Bei der Arthrose ist dieses Gleichgewicht jedoch gestört.

Arthrosen sind ein häufig vorkommendes Gesundheitsproblem, die sich mit zunehmendem Alter entwickeln. Bei fast 70% der über 65 Jahre alten Menschen lassen sich im Röntgenbild typische Zeichen einer Arthrose feststellen. Diese müssen aber nicht zwangsläufig zu Beschwerden führen. Aber auch bei jüngeren Personen kann eine Arthrose auftreten, für gewöhnlich deshalb, weil die Gelenke überbelastet wurden.

Arthrose wird begleitet von Schmerzen, Entzündung und eingeschränkter Bewegungsfähigkeit.

Das Auftreten einer Arthrose wird begünstigt durch

  • Übergewicht
  • Sportarten mit höherer Verletzungsquote
  • Fehlstellung der Gelenke
  • Inaktivität (durch Ruhigstellung eines Gelenks oder aufgrund der Lebensweise)
  • Entzündungen
  • Berufe, bei denen schwere Lasten gehoben und getragen werden müssen

Was ist Hya-ject® und wie wirkt es?

Hya-ject® ist eine Lösung, die Hyaluronsäure enthält. Sie wird zur Aufbesserung der Synovialflüssigkeit in den Gelenkspalt injiziert. Hya-ject® stellt die normale Balance zwischen Abbau und Neubildung von Hyaluronsäure wieder her.

Die injizierte Hyaluronsäure bessert schrittweise die Synovialflüssigkeit wieder auf. Dadurch gehen Schmerzen und Bewegungseinschränkung zurück.

Hyaluronsäure spielt eine entscheidende Rolle im gesunden Gelenk!

Die Hyaluronsäure in Hya-ject® wird nach einem modernen Verfahren hergestellt, das man Fermentation nennt. Dadurch enthält sie nicht das fallweise schädliche Hühnereiweiß.

Viele tausend Patienten sind bereits mit Hya-ject® behandelt worden, ohne dass negative Begleiterscheinungen beobachtet wurden. Mit Hyaluronsäure in Hya-ject® dürfen Sie den bestmöglichen Behandlungserfolg erwarten.

Was darf ich von einer Hya-ject®-Behandlung erwarten?

Je nach Schweregrad der Erkrankung empfehlen wir für eine komplexe Hyaluronsäure-Behandlung bis zu 5 Injektionen. Bei mehr als einer Injektion erfolgen diese in wöchentlichem Abstand.

Im Laufe der Behandlung werden Sie einen Rückgang der Schmerzen und eine Zunahme der Beweglichkeit feststellen. Eine Hyaluronsäure-Behandlung kann die Arthrosebeschwerden für 6 -12 Monate verbessern.

Die Behandlung mit Hya-ject® darf, falls notwendig, beliebig oft wiederholt werden.

Wie kann ich die Hya-ject®-Behandlung aktiv unterstützen?

Maßnahmen bei einer Arthrose des Knie-, Schulter- oder Hüftgelenks:

  • Viel Bewegung bei dosierter Belastung.
  • Reduktion von eventuell vorhandenem Übergewicht.
  • Training zur Stärkung der gelenk umgebenden Muskulatur.
  • Polsterung als Stoßdämpfer druckt belasteter Gelenke.
  • Regelmäßige Bewegungsübungen, um die Beweglichkeit der Gelenke langfristig zu erhalten.

Hya-ject® Hyaluronsäureinjektion für eine schmerzfreie Gelenkbewegung z.B. bei Arthrose

Die Injektion von Hyaluronsäure in den Gelenkspalt ist eine natürliche Behandlung, wenn Arthrose Schmerzen und Bewegungseinschränkung verursacht. Hya-ject® kann für die Behandlung aller so genannter "Synovialgelenke" angewendet werden. Neben dem Kniegelenk sind dies zum Beispiel das Hüft-, Schulter- und Sprunggelenk, aber auch die kleineren Gelenke, wie Finger-, Daumensattel- oder Zehengelenke.

Fermentative Herstellung - Gute Verträglichkeit

Mittleres Molekulargewicht - Optimale Wirksamkeit

Vollsterile Spritze - Für maximale Sicherheit

Zugelassen für alle Gelenke - Breites Einsatzspektrum

Hya-ject® ist ein Medizinprodukt und nicht apothekenpflichtig, die Anwendung muss von einem Arzt vorgenommen werden.

Hya-ject® ist erhältlich in folgenden Größen:

  • 1er Spritze, PZN Nummer, 8770677
  • 3er Spritzen, PZN Nummer, 8896786
  • 5er Spritzen, PZN Nummer, 8770683

Autologes konditioniert Plasma (ACP)

Mithilfe von so genanntem autologen konditionierten Plasma (ACP) können Verletzungen an Muskeln und sehnen Bindungen und Knöchernerstrukturen ebenso wie Arthrose effektiv und sehr gut therapiert werden.

Diese Therapie wird seit Jahren erfolgreich in unserer Praxis nicht nur bei Leistungssportlern sondern auch bei Hobbysportlern sowie Verletzungen im Sehnen.-. muskel.- und Gelenkbereich eingesetzt.

Verschiedenster Heilungsvorgänge können durch die Wachstumsfaktoren welche im menschlichen Blut enthalten sind positiv beeinflusst werden. Dies haben schon sehr viele wissenschaftliche Untersuchungen zeigen können. Diese Erkenntnisse werden bei der Anwendung dieser Blut genutzt, um eine Verbesserung hinsichtlich Schmerzverlauf Unbeweglichkeit zu erreichen. Mittlerweile konnte bewiesen werden, dass das ACP- Verfahren sowohl die Dichte der Thrombozyten als auch die Konzentration der Wachstumsfaktoren im Vergleich zum Vollblut erhöht.

In renommierten Fachzeitschriften wurde über diese Therapie intensiv berichtet (2009 Sanchez et al, Hall et al.,Alsousou et al.) verschiedenste Indikationen (Weichteile, Knorpel und Knochenheilung zeigen ermutigende und gute Ergebnisse.

Wie funktioniert die ACP Therapie?

In unserer Praxis erfolgt nach der Entnahme einer kleinen Mengen von venösem Blut (10ml) aus der Armvene ein spezielles Trennverfahren, um die entsprechenden wichtigen Wachstumsfaktoren zu extrahieren. (Zentrifugieren)

Hierbei kann der Teil des Blutes gewonnen werden, der die körpereigenen regenerativen und arthrosehemmenden Bestandteile enthält. Durch eine spezielle entwickelte Doppelspitze ist die sterile Gewinnung und sterile Injektion der Wachstumsfaktoren gewährleistet. Die Wirkung der ACP Therapie beruht auf dem freisetzen der Wachstumsfaktoren aus den Thrombozyten. Diese können an den betroffenen Stellen, an denen eine Injektion erfolgt, Selbstheilungs.- und Regenerationsprozess einleiten. Verschiedene Zelltypen werden aktiviert (Chondrozyten,Osteoblasten und Stammzellen) und die Produktion von Kollagen sowie Proteoglykanen (die Grundbausteine des Knorpels) werden modulliert und verbessert.

ACP zur Behandlung der Arthrose

In unserer Praxis erfolgt nach der Entnahme einer kleinen Mengen von venösem Blut (10ml) aus der Armvene ein spezielles Trennverfahren, um die entsprechenden wichtigen Wachstumsfaktoren zu extrahieren. (Zentrifugieren)

Hierbei kann der Teil des Blutes gewonnen werden, der die körpereigenen regenerativen und arthrosehemmenden Bestandteile enthält. Durch eine spezielle entwickelte Doppelspitze ist die sterile Gewinnung und sterile Injektion der Wachstumsfaktoren gewährleistet. Die Wirkung der ACP Therapie beruht auf dem freisetzen der Wachstumsfaktoren aus den Thrombozyten. Diese können an den betroffenen Stellen, an denen eine Injektion erfolgt, Selbstheilungs.- und Regenerationsprozess einleiten. Verschiedene Zelltypen werden aktiviert (Chondrozyten,Osteoblasten und Stammzellen) und die Produktion von Kollagen sowie Proteoglykanen (die Grundbausteine des Knorpels) werden modulliert und verbessert.

Hervorragende Ergebnisse im Stadium 1-3 der Knorpelschädigung an großen und kleinen Gelenkmitte Extremitäten sowie der Wirbelgelenken

Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Bändern

die häufigste Ursache bei Verletzungen an Muskeln, Sehnen und den Bändern stellt eine mechanische über.- und Fehlbelastung sowie direkte Verletzungen beim Sport da.

Bei der Muskulatur kommt es zu Zerrungen, Faser,- oder sogar kompletten Muskelrissen, während Belastungen an den Sehnen und Bändern zu andauernden Reizzuständen, Teil oder auch Komplettrissen führen können.

Durch die ACP Therapie können Heilungsprozesse auch wissenschaftlich nachgewiesen deutlich beschleunigt werden.

Anwendungsgebiete

  • Frische Muskelfaserrisse
  • Risse oder Teilrisse von der Bändern (Sprunggelenk, Kniegelenk, Schulter)
  • chronische Sehnensentzündungen (Achillessehne, Tennis -Ellenbogen und Kniescheibesehne)
  • auch nach vielen operativen Eingriffen kann die Eigenbluttherapie mit ACP zur beschleunigten Heilung eingesetzt werden
  • Kreuzband und Achillessehnen sowie Rotatorenmanschettenverletzung
  • Arthroskopische Therapien an Kniegelenk
  • Operation bei Knochenbrüchen
  • operative Therapie an Sehnen und Muskeln

Kosten der ACP Therapie

die Kostenübernahme der ACP Heilbehandlung sollte im Vorhinein mit der privaten Krankenversicherung oder dem Kostenträger abgeklärt werden. Die Gesamtkosten inklusive Material für eine Injektion betragen pro Behandlung ca. 150 €. Es erfolge je nach Diagnose und Indikation zwischen 3 - 5 ACP Injektionen.

Nachweise zur Vorlage bei ihrer privaten Krankenversicherung Krankenkasse oder den jeweiligen Kostenträger können Sie gerne in unserer Praxis erhalten.

ZENTRUM SPORTORTHOPÄDIE FREIBURG
Dr. med. Peter Ogon - Dr. med. Holger Hüring - Dr. med. Heinz Birnesser
Breisacher Straße 84, im Hotel Stadt Freiburg, 79110 Freiburg
Telefon: (0761) 35 30 2, Telefax: (0761) 35 30 0, Internet: www.zso-freiburg.com