Focus Ärzteliste 2016: Auch in diesem Jahr ist Priv.-Doz. Dr. med. Ogon wieder als Spezialist aufgeführt

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Erneut wurde Priv.-Doz. Dr. med. Ogon in der Focus Ärzteliste 2016 als ausgesuchter Spezialist im Bereich der Schulterchirurgie aufgeführt.
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Rückenschmerzen

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Haben Sie es auch im Rücken?

Jeder zweite Besuch beim Orthopäden und jeder zehnte Besuch beim Hausarzt hat seinen Grund in Rückenproblemen. Da sie sehr häufig von Schmerzen begleitet werden, spricht man auch von Rückenschmerzen, die sich noch genauer in Nacken- oder Kreuzschmerzen unterscheiden lassen.So häufig Rückenschmerzen auch sind, so führen sie nur in 2% der Fälle zu schwerwiegenden dauerhaften Beschwerden.In den folgenden Abschnitten erhalten Sie einen Überblick über Krankheitsbilder an Rücken und Wirbelsäule, die Rückenschmerzen hervorrufen können.

Die Wirbelsäule wird von Muskeln fest umschlossen und damit aufrecht gehalten. Die Muskeln bewegen die Wirbelsäule in alle Richtungen, die von der Wirbelsäulenanatomie vorgegeben sind. Gleichzeitig wird die Wirbelsäule durch Bänder stabilisiert. Zusätzlich werden die Wirbelgelenke durch eine feste Gelenkkapsel zusammengehalten. Das Zusammenwirken all dieser Teile ist verantwortlich für eine harmonische Bewegung.

Das komplizierte System Wirbelsäule reagiert auf ganz verschiedene Störungen recht gleichartig. Wer oder was auch immer den Schmerz ausgelöst hat, immer führt der Schmerzreiz zunächst zu einer reflexartigen Muskelanspannung. Wenn der Reiz weiter anhält, verkrampfen sich die Muskeln, eine Verspannung entsteht. Sie schmerzt ihrerseits und sorgt dafür, dass auch die benachbarten Abschnitte der Wirbelsäule in das Schmerzgeschehen einbezogen werden. Auf diese Art entsteht ein Teufelskreis, der sich unabhängig vom auslösenden Reiz verstärkt und unterhält.

Auffallend ist, dass auch längere seelische Spannungen unsere Lendenmuskulatur in eine so kräftige Spannungsbereitschaft versetzen können, dass wir Rückenschmerzen bekommen können.

Der Hexenschuss - Lumbago

Dieser Begriff bezeichnet einen akut auftretenden, einschießenden Schmerz in der Lendenwirbelgegend, mit oder ohne Ausstrahlung ins Gesäß und in die Oberschenkel.Normalerweise bewegen wir uns, ohne dabei Schmerzen zu empfinden. Dann kommt plötzlich die Stunde, in der ein jäher Schmerz in unsere Lendenwirbelsäule hineinschießt, uns regelrecht lähmt. Der Hexenschuss tritt oft nach Anheben einer Last auf, gelegentlich auch nach einer falschen Bewegung oder auch ohne ersichtlichen Grund. Die harmonische Bewegung zweier benachbarter Wirbel in den Wirbelgelenken ist hierbei gestört, sie können sich nicht mehr frei bewegen, sind "blockiert". Das Bild einer sich verhakenden "blockierten" Schublade beschreibt den mechanischen Aspekt des Begriffs. Schon eine kurze, ungünstige Bewegung kann einen Hexenschuss auslösen.

Ein Gelenk verhakt, der ausgelöste Schmerzreiz führt zu einem Muskelreflex und die Muskeln spannen sich an. Dadurch wird das Gelenk in der Verhakung fixiert und kann sich nicht mehr lösen. Die betroffenen Gelenke sind dabei weder krank noch abgenutzt; sie funktionieren wieder problemlos, sobald sich die Blockierung gelöst hat. Dies geschieht oft nach einigen Stunden oder Tagen spontan, lässt sich jedoch auch durch manualmedizinische Handgriffe herbeiführen.

Ischias und Lumboischialgie

Der Ischiasnerv (Nervus ischiadicus) verlässt das Rückenmark auf Höhe der unteren Lendenwirbel und des Kreuzbeins und zieht zum Bein. Über das Gesäß verläuft er auf die Rückseite des Oberschenkels und verzweigt sich oberhalb der Kniekehle in zwei Äste, die am hinteren und seitlichen Unterschenkel bis zur Fußsohle und Fußaußenkante ziehen. Als Ischias bezeichnet der Volksmund einen Schmerz, der dem Verlauf der Nervenbahn folgt. Er entsteht durch eine Reizung des Ischiasnervs beim Austritt der Nervenwurzeln aus dem Wirbelkanal. Ursache sind häufig Bandscheibenvorfälle oder Verschleiß der Zwischenwirbelgelenke. Wenn typische Ischiasbeschwerden mit Kreuzschmerzen verbunden sind, spricht man von einer Lumboischialgie.

HWS-Syndrom

Der Sammelbegriff kennzeichnet uncharakteristische Beschwerden im Bereich von Halswirbelsäule und Nacken. Von einem Schulter-Arm-Syndrom ist die Rede, wenn die Schmerzen in Schulter und Arm ausstrahlen.

BWS-Syndrom

Mit diesem Begriff bezeichnet man Schmerzen in und neben der Brustwirbelsäule, die oft in den vorderen Brustkorb ausstrahlen. Obwohl zahlreiche Wirbelsäulenschäden als Ursache infrage kommen, tritt das BWS-Syndrom meist als Folge von Fehlhaltungen auf, z. B. bei mangelhafter Ergonomie am Arbeitsplatz oder Morbus Scheuermann.

LWS-Syndrom

Die unscharfe Bezeichnung für Beschwerden im unteren Rücken ist am ehesten den Begriffen Kreuzschmerzen oder Hexenschuss zuzuordnen. Die wichtigsten Ursachen, z. B. Bandscheibenschäden, Spinalstenose und Spondylolisthese (Wirbelgleiten), werden in eigenen Krankheitsabschnitten besprochen.

Interkostalneuralgie

Am Unterrand jeder Rippe verläuft ein Nerv von der Wirbelsäule nach vorne bis in die Brustbeinregion. Einen akuten Schmerz entlang eines dieser Nerven, also mit Ausstrahlung vom Rücken nach vorne in die Brust, bezeichnet man als Interkostalneuralgie (wörtlich: schmerzender Nerv zwischen den Rippen). Der Schmerz ist atem- und bewegungsabhängig und verringert sich meist im Liegen. Der Erkrankung liegt, ähnlich wie bei dem verwandten Hexenschuss, häufig eine akute Blockierung zugrunde; sie betrifft entweder ein Rippenwirbelgelenk oder ein Zwischenwirbelgelenk der Brustwirbelsäule. Da die Interkostalneuralgie typischerweise ähnliche Schmerzen verursacht wie ein Herzinfarkt, muss man die Schmerzursache sehr sorgfältig prüfen, damit keine schwerwiegende Erkrankung übersehen wird.

Wirbelsäulenverkrümmung Skoliose

Die Skoliose ist eine Verbiegung der Wirbelsäule, tritt oft schon im Wachstumsalter auf und kann bis zum Abschluss des Wachstums fortschreiten. Die Ursachen hierfür sind in 90% der Fälle ungeklärt. 85 % der Skoliosen sind ideopathisch, das heißt, der Auslöser ist nicht bekannt. Die weiteren 10 bis 15 % haben angeborene Missbildungen einzelner Wirbel oder ganzer Teile der Wirbelsäule zur Folge. Hierbei bestehen Verkürzungen des Beines oder auch Verkleinerungen einer Beckenhälfte. Bestimmte Formen von Skoliose treten zum Beispiel bei Muskelspasmen oder Paralyse (vollständige Lähmung der Skelettmuskeln) auf.

Jugendliche Rundrückenbildung - Morbus Scheuermann

Die jugendliche Rundrückenbildung, bedingt durch Wachstumsstörungen, bezeichnet man als Morbus Scheuermann. Schätzungen zufolge erkrankt jedes vierte Kind an der Scheuermann'schen Krankheit, meist verläuft sie jedoch so gemäßigt, dass sie nur zufällig entdeckt wird. Bei stärkeren Ausprägungen werden die Abschlussplatten der Wirbelkörper im Bereich der Brustwirbelsäule angegriffen, Bandmaterial wandert ein und die verbleibende Bandscheibe zwischen den Wirbeln wird immer dünner. Es kann dadurch später zu Blockierungen der Wirbelkörper kommen. Hierbei haben die Patienten oft Symptome wie bei einem Herzinfarkt, zum Beispiel hartnäckige Schmerzen im Brustkorb, Druckgefühl in der Brust und Atemnot.

Ein "rückenfreundliches" Leben ist die beste Vorbeugung gegen die Scheuermann'sche Krankheit. Kinder sollten sich ausreichend bewegen und nicht den ganzen Tag am PC oder vor dem Fernseher sitzen. Die Bauch-, Gesäß- und Rückenmuskulatur wird bei Bewegung automatisch trainiert und unterstützt die Wirbelsäule. Jedoch kann es auch unter zu hoher sportlicher Belastung im Wachstumsalter zu Wachstumsstörungen durch Überlastung kommen.

Sollten leichtere Maßnahmen nicht helfen, ist eine intensive krankengymnastische Übungsbehandlung erforderlich. Unter anderem setzt man physikalische Maßnahmen wie Brustschwimmen zur Therapie der Scheuermann'schen Erkrankung ein. Orthesen (technische Hilfen wie Einlagen oder Korsette, hergestellt vom Orthopädietechniker) für die Wirbelsäule bei Scheuermann'scher Erkrankung werden nur noch selten eingesetzt, auch chirurgische Eingriffe werden heute kaum noch durchgeführt.

Bandscheibenvorfall

Bandscheibenschäden: Oberbegriff für Schäden an den Zwischenwirbelscheiben, unterteilbar in Bandscheibenvorwölbung (Protrusio), Bandscheibenvorfall (Prolaps) und Bandscheibendegeneration (Chondrose). Als Folge normaler Alterungsprozesse sind Bandscheibenschäden sehr häufig und verursachen oft keine Beschwerden.

Bandscheiben bestehen aus einem ringförmigen, derben Faserknorpelring (Anulus fibrosus) und einem zentral eingelagerten Gallertkern (Nucleus pulposus). Durch normale Alterungsprozesse entstehen Risse im Faserknorpelring. Wenn Material aus dem Gallertkern in die Risse eindringt, führt dies zu einer Vorwölbung (Protrusion) oder Aussackung (Vorfall, Prolaps) des Faserknorpelrings in den Wirbelkanal.

Bandscheibendegeneration: Im Unterschied dazu beschreibt die Bandscheibendegeneration eine alterungsbedingte Höhenminderung der Bandscheibe. Diese entsteht durch den verminderten Wassergehalt des Gallertkerns und die bereits beschriebenen Risse im Faserknorpelring. Die Höhenminderung stört die fein aufeinander abgestimmten Bewegungen zwischen zwei Wirbeln und führt im weiteren Verlauf oft zu zunehmenden Schädigungen und Verschleiss an den angrenzenden Wirbelkörpern bzw. den Zwischenwirbelgelenken. Letztere verursachen gelegentlich hartnäckige Rückenschmerzen, die auch als Facettensyndrom bezeichnet werden.

Bandscheibenschäden können, müssen aber nicht Ursache von Beschwerden sein. Ein normaler, altersentsprechender Verschleiß ist nicht notwendigerweise als krankhaft einzustufen. Entscheidend ist die Frage, ob und in welchem Maße die veränderte Bandscheibe benachbarte Nerven einquetscht. Eine solche Einengung (Nervenkompression) äußert sich in neurologischen Symptomen, entweder als Gefühlsstörung oder als Lähmung (Muskelschwäche) in Armen oder Beinen. Kommen auch Blasen- und Mastdarmlähmungen hinzu, hat man sich umgehend in ärztliche Versorgung zu begeben, da dies eine Notfallsituation darstellt. Unbehandelt drohen dauerhafte Nervenschäden.

Aus den betroffenen Körperarealen lässt sich schließen, auf welcher Höhe der verantwortliche Bandscheibenvorfall liegt und eine differenzierte Behandlung kann eingeleitet werden. Leicht geschädigte Nerven erholen sich eventuell wieder im Verlauf mehrerer Monate.

Wirbelgleiten Spondylolyse bzw. Spondylolisthesis

Eine Spaltwirbelbildung der Lendenwirbelsäule bezeichnet man als Spondylolyse, dadurch wird das stabile Gerüst der Wirbelsäule an einer bestimmten Stelle, meist im Lendenwirbelbereich, durch das Verschieben einzelner Wirbel gegeneinander geschwächt. Gleitet ein Wirbelkörper nach vorne, spricht man von einer Olisthese (oder Spondylolisthese). Je nach Ausprägung unterscheidet man verschiedene Krankheitsstufen. Die maximale Ausprägung ist die Spondyloptose. 10 % der Bevölkerung haben eine Spondylolisthese und wiederum 10 % davon entsprechende Schmerzsymptomatiken. Eine solche Erkrankung ist auch für den weiteren Berufsweg entscheidend und kann nur durch eine exakte Untersuchung und entsprechende Zusatzmaßnahmen diagnostiziert werden.

Spinalkanalstenose

Der Begriff der Spinalen Stenose (Spinalkanalstenose) beschreibt eine Verengung des Wirbelkanals. Sie tritt beim Menschen im höheren Lebensalter meistens im Bereich der Lendenwirbel auf und ist insgesamt sehr häufig. Verschleissbedingte Veränderungen an den Wirbel- und Zwischenwirbelgelenken, Bändern und Bandscheiben führen zu einer Einengung des Wirbelkanals mit Irritationen der Rückenmarksnerven. Beim Stehen oder Laufen kommt es zu einer relativen Verdickung und Verkürzung des Ligamentum flavum, wodurch die Nervenirritationen oft verstärkt werden.

Die konservativen Behandlungsmöglichkeiten werden durch den Grad der Einengung limitiert, bei ausbleibender Beschwerdelinderung werden Entlastungsoperationen durchgeführt, welche häufig eine Einsteifung des Wirbelsäulenbereichs notwendig machen.

Ein neueres ambulantes Operationsverfahren beinhaltet die Implantation eines Spreizers der zwischen den Dornfortsätzen gespannt wird, um den verengten Kanal aufzuweiten.

Die Spinalkanalstenose ist bei über 60 jährigen der häufigste Grund für eine Wirbelsäulenoperation.

Behandlungsmöglichkeiten

Vor Beginn einer jeden Behandlung steht die Diagnosesicherung, neben der Erhebung der Krankheitsgeschichte und der klinischen Untersuchung stehen eine Vielzahl von Zusatzuntersuchungen wie Röntgen, Computertomografie oder Kernspintomografie als Stufendiagnostik zur Verfügung um die Ursache der Rückenschmerzen zu finden. Auch werden vom Neurologen elektrische Untersuchungen der Nervenfunktionen durchgeführt.

Die konservative Behandlung

Die konservative Behandlung besteht aus vielen Bausteinen:

Die medikamentösen Therapie, wird als Stufentherapie je nach Beschwerdeintensität eingeleitet und setzt sich aus entzündungshemmenden, muskelentspannenden und/oder schmerzlindernden Medikamenten zusammen. Kein Medikament sollte ohne eine ärztliche Beratung eingenommen werden.

Rückenbandagen als Aktivbandage: Rückenbandagen wirken in der Regel muskelaktivierend und schmerzlindernd. Sie schwächen nicht die Rückenmuskulatur, wie oft fälschlicherweise angenommen.

Ruhe in der Akutphase: Die beste Lagerung zur Entspannung ist die Stufenbettlagerung, bei der die Wirbelsäule entlastet wird.

Wärmebehandlung: Die Muskulatur wird durch Wärme entspannt. Fangopackungen, heisse Rolle oder Rotlicht sind Anwendungen die vom Physiotherapeuten eingesetzt werden. Doch sie können auch selbständig aktiv werden und zum Beispiel ein warmes Bad nehmen oder ein feuchtes angewärmtes Handtuch auf den Rücken legen und dann unter die Bettdecke kriechen. Das "Kirschkernsäckle" oder auch die einfache Wärmflasche bietet sich an - sie ist häufig am angenehmsten auf dem Bauch, von dort geht die Wärme sanft in den Rücken.

Chirotherapie/Manuelle Medizin: durch einen gezielten Griff wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule wieder herzustellen, zum Beispiel bei Blockaden.

Massagen: Vibrations-, Ausstreich-, Klopf-, Reibe- und Knet-Techniken können die Entspannung der Muskulatur fördern.

Elektrotherapie: Gleichstrom, verschiedene Wechselströme und TENS-Therapie verbessern die Durchblutung und lindern Rückenschmerzen, indem sie die Muskulatur aktivieren oder entspannen.

Krankengymnastik: Spezielle Bewegungen können die Harmonie der einzelnen Rückrat-Bestandteile untereinander verbessern. Durch Besserung der muskulären Kraft und Entspannung verkürzter, verspannter Muskeln wird die Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit des Rückrats verbessert. Gleichzeitig wird einem Rückfall vorgebeugt und eine im Gleichgewicht befindliche Rumpfmuskulatur aufgebaut (ergänzende komplementärmedizinische Massnahmen: Wirbelsäulentherapie nach Dorn, Osteopathie und Kraniosakraltherapie).

Seelische Entspannung: Häufig sind Ärger oder Aufregung im Berufs- oder Privatleben der Grund für Verspannungen im Rücken ("sein Kreuz tragen"). Hier haben sich zum Beispiel Yoga, Tai Chi, Qigong, Feldenkreis, Alexander-Technik, Autogenes Training und die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen bewährt. Bei tiefergreifenden psychischen Störungen kann auch eine Psychotherapie helfen.

Rückenschule: In der Rückenschule lernt man, den Rücken vor unnötiger Belastung zu schützen und einem erneuten Hexenschuss vorzubeugen. Sie ist eine Anleitung zur Selbsthilfe und will neben gymnastischen Übungen zur Stärkung der Muskulatur und der Beweglichkeit auch Wissen zu rückenschonendem Verhalten vermitteln. Rückenschulen werden in krankengymnastischen Praxen und von den Krankenkassen angeboten.

Die invasive Behandlung

Die invasive Behandlung sollte immer als eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit gesehen werden, die im Widerspruch zu ihrer Komplikationsgefahr und der Gefahr der Erfolglosigkeit steht.

Injektionsbehandlungen: Meistens kommt ein örtliches Lokalanästhetikum zum Einsatz, dass mit einem oder mehreren Homäopathika bzw. Kortisonpräparat gemischt wird.

Neuraltherapie: die Injektion erfolgt oberflächlich ins Gewebe (Quaddelung) oder wird tief in das Gewebe injiziert.

Facettengelenksinjektion: Injektion in das Zwischenwirbelgelenk.

Periradikuläre Injektionstherapie: Injektion direkt an die Nervenwurzel.

Peridurale Infiltration: direkt in den Periduralraum, zwischen Wirbelsäule und Rückenmark. Unter Ultraschall-, Röntgen oder CT-Kontrolle kann eine genaue Positionierung der Nadellage erfolgen.

Denervierungseingriffe: Durch gezielte Stromimpulse werden die schmerzleitenden Nervenfasern aus den betroffenen Zwischenwirbelgelenken ausgeschaltet. Die Schwierigkeit besteht in der genauen Identifizierung der betroffenen Zwischenwirbelgelenke.

Kyphoplastik ist ein Verfahren in der Behandlung von Wirbelkörperbrüchen, bei dem der eingebrochene Wirbel mit einem Ballon wieder auf seine ursprüngliche Höhe aufgedehnt wird, um dann in einem zweiten Behandlungsschritt exakt mit Zement aufgefüllt werden zu können (Vertebroplastik).

Entlastungsoperationen: Durch die Entfernung von Anteilen an Wirbelbögen, verschleissbedingter Knochenanbauten (Spondylophyten) und Bandscheibengewebe (Sequester) kann ein eingeengter Nerv bzw. der Wirbelkanal entlastet werden, ohne die Stabilität der Wirbelsäule deutlich zu verringern.

Versteifungsoperationen werden zur Korrektur von Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen oder massiver Rundrückenbildung) und zur Stabilisierung von instabilen Segmenten durchgeführt. Generell bleibt festzuhalten, dass chronische und hartnäckige Rückenschmerzen alleine kein Grund für eine Operation sind.

Weitere Informationen finden sie unter www.de.wikipedia.org

ZENTRUM SPORTORTHOPÄDIE FREIBURG
Dr. med. Peter Ogon - Dr. med. Holger Hüring - Dr. med. Heinz Birnesser
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